Meine Nägelroutine

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Auf meinen Social Media Kanälen hatte ich gefragt, ob dich meine Routine zum Nägel machen interessieren würde und du hast abgestimmt.

Deswegen habe ich mir Mühe gegeben eine kleine Anleitung zu erstellen, um dir zu zeigen wie du ganz einfach deine Nägel mit UV-Lacken selber machen kannst.

Vorweg möchte ich erwähnen, dass mich die Marke die du hier auf allen Bildern siehst nicht gesponsert hat. Ich habe lediglich fast alle meiner Produkte dort bestellt, weil mich die Preise und die Qualität wirklich überzeugen. Außerdem gab's Gutscheine.


Nun aber los, ohne viel Gelaber. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du im Moment deine ganz natürlichen Nägel hast. Wenn nicht stelle bitte sicher, dass du alle Reste von Gelen, Lacken, Klebern oder Sonstigem von deinen Nägeln entfernt hast. Außerdem solltest du nicht unbedingt direkt davor duschen, putzen, den Abwasch machen oder sonstigen Aktivitäten nachgehen, die deine Nägel mit Wasser aufwelken. Das könnte nämlich die Haltbarkeit der Lacke beeinflussen. Aus dem Selben Grund creme dir deine Hände bitte nicht vor der Maniküre ein.


Nun zu den Produkten die du brauchst:

x Rosenholzstäbchen oder ein vergleichbares Nagelwerkzeug

x Cleaner - um Fett und Schwitzschichten zu entfernen

x Zelletten - Wattepads sind da meist zu fusselig

x Eine UV oder LED Lampe (mit LED geht es schneller)

x UV Nagellacke (eine Base, eine Farbe und einen Top Coat. Oder natürlich einen drei-in-eins Lack)

x eine Nagelfeile

x einen Schleifblock


Um die Nägel wieder abzumachen benötigst du eine Acetonlösung und Nail Wraps (alternativ einfach Zeletten und Alufolie) Ich werde dir am Ende des Posts natürlich auch erklären wie das funktioniert.


Solltest du noch keines dieser Produkte besitzen, empfehle ich dir, dass du dir ein Starter-Set bestellst. Das sind meistens die kostengünstigen Möglichkeiten an alles zu kommen. Neonail.de bietet da einige schöne Boxen an.


Nun habe ich aber wirklich genug drum herum geredet. Los geht's!


Anleitung Nägel mit UV-Lack


Schritt 1: Nägel vorbereiten

Raue deine Nägel mit einem Schleifblock leicht an und schieb die Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen schön vom Nagel weg. Pass auf, dass du dir nicht den halben Nagel wegfeilst! Wirklich nur ein bisschen aufrauen. Mit einer Feile kannst du sie dann noch schön in die gewünschte Form bringen. Ich mache sie mir immer relativ kurz, da meine Nägel total schnell wachsen.

Wenn du damit fertig bist, nimmst du dir eine Zellette und den Cleaner und entfernst damit die natürliche Fettschicht von deinen Nägeln. Einfach kurz drüberrubbeln, als würdest du Nagellack entfernen.

Danach fasse bitte nicht mehr mit deinen Händen auf die Nägel.


Schritt 2: die Base

Nimm den Base Coat und pinsel dir eine dünne Schicht auf die Nägel, genauso wie du es mit Unterlack sonst auch machen würdest. Achte bitte darauf nicht zu kleckern. Wenn du zu weit an den Rand kommst und der Lack an der Haut fest wird, fühlt sich das nicht nur komisch an sondern es können sich auch nach kurzer Zeit schnell Liftings bilden. Heißt dass Luft unter den Lack kommt und ihn absplittern lässt.

Notfalls wischt du die Ränder einfach sauber, denn hart wird der Lack erst, wenn du die Hand unter die Lampe hällst. Bei meiner kleinen LED (Die übrigens mit einem Handyladekabel aufgeladen wird und dann einfach überall ohne Kabel verwendbar ist) dauert das nur 30 Sekunden. Damit alles wirklich perfekt hält, gebe ich hier immer 2 Schichten auf die Nägel.

Also Lack - aushärten - Lack - aushärten


Schritt 3: Farbe

Selbes Prinzip. Pinsel dir deine Wunschfarbe in einer dünnen Schicht auf und lass diese unter der Lampe aushärten. Manche Farben brauchen mehrere Schichten um deckend zu sein, andere brauchen 60 Sekunden um richtig auszuhärten. Lies dir am Besten vorher durch was bei deinem Lack steht.

Zur Sicherheit lasse ich die letzte Schicht immer 60 Sekunden aushärten.

Ich kleckere dabei leider fast immer, da ich total zittrige Hände habe. Ich kann dir also nur empfehlen, wenn du's nicht schaffst nicht rauszumalen, die Farbe an den Seiten so gut als möglich wegzuwischen. Wenn das auch nicht ganz klappt, kann man am Ende mit der Feile noch viel retten.



Schritt 3: Top Coat

Auch hier ist es genau das Selbe Prinzip. Du nimmst dir einfach den Top Coat und pinselst eine dünne Schicht auf deine Nägel. Dies lässt du dann 30 Sekunden unter der Lampe aushärten. Hier reicht mir immer locker eine Schicht. Wenn du dich damit wohler fühlst kannst du aber natürlich auch 2 Schichten auftragen.

Danach musst du nur noch die Schwitzschicht mit einer Zellette und etwas Cleaner entfernen. Auch hier einfach wieder die Nägel ein bisschen abrubbeln und du bist soweit fertig. Ab jetzt darfst du deine Nägel auch wieder anfassen.


Wenn du möchtest, oder gekleckert hast, kannst du nun noch einmal ein bisschen in Form feilen oder eben das überschüssige an den Seiten wegfeilen.

Wie du bei mir siehst hab ich vor allem am kleinen Finger ein kleines bisschen gekleckert. So wie der Zeigefinger aussieht, so sollte es eigentlich sein.

Wenn ich das überstehende oben am kleinen Finger nicht wegmache, wird sich darunter Luft sammeln und die Farbe dort wird nicht so gut halten. An sich bleibt das jetzt aber 2 bis 4 Wochen problemlos so wie es ist und auch dann wird die Farbe lediglich so raus gewachsen sein, dass es komisch aussieht. Du kannst sie aber natürlich jederzeit neu machen.


Wie das geht, erkläre ich dir jetzt.


Anleitung Nägel entfernen


Ob du sie danach direkt wieder neu machst, oder es erstmal dabei belässt, macht hier natürlich gar keinen Unterschied. Es geht lediglich darum, dass du weißt wie du den UV-Lack wieder abbekommst. An sich ist es aber wirklich so das einfachste überhaupt. Du brauchst dafür wie schon angekündigt Nail Wraps und eine Acetonlösung. Du kannst aber auch einfach Alufolie nehmen und normale Zelletten. Als erstes musst du deine Nägel mit einem Schleifblock anrauen, um die harte Schicht oben etwas kaputt zu machen. Nicht viel, es reicht wenn du so weit gehst, dass deine Nägel vollkommen matt aussehen. Dann geht es auch genauso einfach weiter.


Im Grunde tränkst du die Zellette einfach mit dieser Lösung und legst sie genau auf deinen Nagel. Dann wickelst du die Folie um den Finger und knickst sie oben um, damit alles so hält wie du es hingelegt hast. Nun musst du warten. Bei meiner Lösung sind es 20 - 30 Minuten die du so ausharren musst. Lies am besten bei deiner Lösung einmal auf der Rückseite nach wie lange dort angegeben ist. Für die Wartezeit mache ich mir immer ganz gerne eine Serie an. Dann vergeht die Zeit viel schneller.


Wenn die Zeit rum ist, wird sich der Lack schon richtig von deinen Nägeln abgespalten haben und du kannst ihn problemlos mit einem Rosenholzstäbchen (oder so wie ich mit einem Metallgerät) einfach von deinen Nägeln abschieben. Am besten machst du dies direkt über einem Mülleimer, damit du die Krümel nicht überall liegen hast.

Wenn es nicht einfach geht, pack dir die Lösung noch ein bisschen länger drauf. Es sollte dich nicht anstrengen sondern wirklich ganz leicht von der Hand gehen.

Wenn du alles abgeschabt hast bist du im Grunde schon fertig. Du wirst vielleicht noch einmal drüber feilen und die Nägel in Form feilen müssen aber das lässt sich mit Schritt 1 vom Nägel machen ja kombinieren.


Wie du siehst ist es also überhaupt nicht Zeitaufwendig. Zum Vegleich - bei normalen Gelnägeln braucht man locker eine bis eineinhalb Stunden bis man sie abgefeilt hat, wenn man das Ganze nicht im Studio machen lässt. Hier bist du bei 30 Minuten Einwirkzeit in locker 45 Minuten durch. Das Nägel machen an sich dauert dann vielleicht noch eine halbe Stunde, je nachdem wie viele Schichten du nimmst und wie geübt du schon bist. Wer sich schon mal selbst Gelnägel gemacht hat, weiß wie wenig das tatsächlich ist.


Wenn du also kein Mensch bist, der täglich seine Nägel neu lackieren möchte, ist das eine absolut tolle Alternative zu Gelnägeln, die übrigens auf Dauer auch viel günstiger ist. Wenn du gerne deine Nägel oft neu lackierst, aber trotzdem nicht auf eine Verstärkung verzichten möchtest, kannst du auch einfach eine ganz natürliche Farbe verwenden und über die fertigen Nägel drüber lackieren. Denke nur daran, dass du einen acetonfreien Nagellackentferner verwenden solltest, wenn du deine Nägel nicht in Mitleidenschaft ziehen möchtest.


Nun war's das aber auch schon wieder für heute. Ich hoffe ich konnte es dir soweit gut erklären und du kannst direkt voller Tatendrang loslegen.

Wenn du noch Fragen hast, schreib sie mir doch gerne in die Kommentare oder über "Kontakt" oder per Chat direkt an mich.

Hab es fein!


Feedback, Wünsche, Anregungen?

Auch hier gerne einmal in die Kommentare oder über "Kontakt" direkt an mich!

©2018 by mona.blogged.

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